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DESK-ZDS-Blockseminar

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Deutsch-japanisch-chinesische Zusammenarbeit verstärkt

„Das Eigene und das Fremde - Interaktion zwischen Ostasien und Deutschland“




Zentren für Deutschlandstudien gibt es an der Peking Universität und der Tokyo Universität – beide vom DAAD finanziert. Eine Zusamenarbeit dieser Zentren liegt nahe und führte Ende 2008 zu einer ersten gemeinsamen Lehrveranstaltung in Peking. Nun stand der Gegenbesuch aus Peking auf dem Programm, und Mitte Januar 2010 kamen sechs Professoren und zwölf Studenten zu einem dreitägigen Blockseminar an die Tokyo Universität (das Programm ist hier [Link einfügen] zugänglich). Die örtliche Organisation hatte das Zentrum für Deutschland- und Europastudien auf dem Komaba Campus der Tokyo Universität übernommen.

Eingerahmt durch das Oberthema „Das Eigene und das Fremde“ ging es in insgesamt zwölf Vorträgen um die Interaktion zwischen Ostasien und Deutschland – in der Literatur, der Universitätsorganisation oder auch der Rechtswissenschaft. Zwei Referenten von der Freien Universität Berlin, die seit vielen Jahren eng mit dem Pekinger Zentrum für Deutschlandstudien verbunden ist, ergänzten den Kreis der Vortragenden.

Damit war eine bereichernde trinationale Perspektive erreicht, die zu lebhaften Diskussionen aller Beteiligten führte, und zwar weitestgehend auf deutsch, auch seitens der studentischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Unterschiedliche Standpunkte bei politiknahen Themen und unterschiedliche methodische Zugänge blieben nicht aus, die Diskussion darüber war aber gerade jene Interaktion, die das Oberthema des Seminars einforderte.

Den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung unterstrich ein Empfang beim deutschen Botschafter in Japan, Herrn Dr. Volker Stanzel, der bis vor kurzem in gleicher Funktion in China tätig gewesen war und daher nun über gute Kontakte zu beiden Zentren für Deutschlandstudien verfügt.

Als die Leiter der beiden Zentren, Prof. Dr. Chen Hongjie und Prof. Yuichi Morii, eine Fortsetzung der Zusammenarbeit ankündigten, traf dies daher auf allgemeine Zustimmung. Zum Beispiel die anregende Frage einer chinesischen Studentin, „Ist die Verhinderung staatlicher Allmacht auch ohne ‚rule of law‘ oder ‚Rechtsstaat‘ möglich?“, verdient eine weitere trinationale Diskussion.

(Dr. Thomas Henne)

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